Di.. Juli 28th, 2026

Tag 37: Rund um die Bucht von A Coruña

Nach einem Kaffee an der Übernachtung am  für mich späteren Morgen rollerte ich mich ein zur Jakobskirche, noch mal durch die Altstadt, am Meer ein Stück entlang, wo ein Kreuzfahrtschiff ankerte,

und lauschte der Stille.

Mein Rad wartete einstweilen am Hauptportal. Es ist der Ort, wo die englischen Jakobspilger ihre Reise auf dem Galizischen Festland fortsetzten.

Dann machte ich mich auf an der Küste Richtung Nordosten. Da A Coruña sich um eine große Bucht schmiegt, musste ich diese komplett umfahren. Aber aus der Stadt geht es von den Straßenverhältnissen ähnlich raus, so wie es reingegangen ist: Hauptstraße, teilweise dreispurig. Nachdem ich das Gröbste in O Burgo hinter mir habe, gönne ich mir eine Pause, einen Toast in einen Cafè. 

Immer wieder münden Flüsse ins Meer, wo die Meerzungen weit ins Land hineinreichen.

An diesen Stellen sind Brücken gebaut, wo die Straßen aus der Höhe hinabführen und hinterher wieder hinauf.

Ich hole mir kurz vor dem Ankommen in einer Bar noch eine Kas ( lokales Fanta). Der Camino del Norte kreuzt jetzt immer wieder meinen Weg, ich sehe auf ihm Familien wandern. Dann erreiche ich das Aldo-Hotel von Naron kurz vor vier. Die Anfahrt über eine Fußgängerbrücke wäre fasst missglückt, da der Ostwind so stark war, dass er mich als Seitenwind fasst umgeworfen hätte.

Direkt hinter dem Hotel geht die zweite Variante des englischen Jakobsweges vorbei. Um mindestens 100 km nachzuweisen für die Pilgerurkunde zu Fuß,

reicht der Weg ab Coruña nicht aus, es sei denn, man kann Wegstrecken in England durch Pilgerstempel dokumentieren. Für die auf spanischem Terain Startenden geht es ab Ferrol los und führt dann hier vorbei.

Zum Abendessen wird es wieder schwierig: heute ist letzter Tag für die Jakobsfeierlichkeiten seit letztem Mittwoch und es haben immer noch viele Restaurants geschlossen. Ich finde EDER, wo junge Leute Salte und Hamburger auf moderne Art machen. Ich wähle den Topago-Salat.

Fazit für heute: 61 km, 836 Höhenmeter. Entspanntes treten, ungefähr ein Drittel auf Bundesstraße mit netten Ausblicken aufs Meer und dessen Häfen.

Von admin

2 Kommentare zu „Tag 37: Rund um die Bucht von A Coruña“
  1. Tja zur Gesprächigkeit der Galicier, wie in der Oberpfalz: ein SZ- Redakteur, der mit einem Oberpfälzer in dessen Heimat fuhr und der länger die Heimat musste , traf auf einen Freund. In Erwartung eines längeren Gesprächs und Erfahrungsaustausch wurde er enttäuscht. Der eine: „und?“ Der zurückgekehrte: „mou“. ( Übersetzung zwecklos). Und zum Zaubertrank: wärst du nur als Kind reingefallen….

    1. Da scheinen wir beide aber dann untypisch zu sein …

      Wenn ich als Kind reingefallen wäre, hätte ich Pantani,Ulrich, Armstrong, Indurain, Merckx, Pocačar und wem auch immer Konkurrenz gemacht .

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