Sa.. Sep. 12th, 2026

Bevor die Sonne aufgeht, machen wir uns um sieben auf den Weg. In der Dunkelheit winden wir uns aus der Stadt.

Bei einem See ist unsere erste Morgenrrast, wo wir noch das verbliebene Brot, den Schinken u d den Frischkäase verspeisen.

Nach leichten Anstiegen nach dem See kommt schon die längere Abfahrt bis nach Bergara . Anschließend geht ein längerer Anstieg zum Deskargas hinauf , der bis 12 % anzieht.

Danach kommt eine längere Abfahrt. Die Anstrengungen bedingen zwischendurch immer wieder Pausen.

Martina hat immer Kekse dabei, die Alfons als „Hostien“ bezeichnet wegen der Aufdrucks.

Jedoch hat dies nichtsnmitnMarienverehrung im religiösen Sinne zu tun:

Der Maria-Keks (Marie Biscuit) wurde 1874 von der Londoner Bäckerei Peek Freans anlässlich der Hochzeit von Großfürstin Maria Alexandrowna von Russland mit dem britischen Prinzen Alfred kreiert. ​Der Name der Braut wurde direkt in die Oberfläche gestanzt, und das schlichte Gebäck entwickelte sich schnell zu einem weltweiten Verkaufsschlager. ​Vor allem in Spanien und Lateinamerika wurde er zu einem erschwinglichen Alltagsbegleiter für jedermann – ganz im Sinne des spanischen Aufdrucks „Cada día para todos“ (Jeden Tag für alle).

Unterwegs sehen wir einige Industriebrachen und eine Region mit Steukturwandel. Es wurden in den stark industrialisierten Tälern mehrere Stahlwerke sowie der Haushaltsgerätehersteller Fagor in den letzten 15 Jahren geschlossen.

Bei Kilometer 72 ist Zeit für ein Mittagessen. Ich wähle die gefüllte Zucchini; im Anschluss folgt die Dorade. Ein Flan mit Eis schließtndas Menue ab.

In der Mittagshitze geht es weiter.

Die letzen Kilometer bis Hendaye auf spanischer Seite sind von Staus über mehrere Kilometer geprägt. Ich frage einen spanischen Radler, der eine einfache Antwort har: zu viele Leute! Nach Überfahren der Flußmündung bei Iruna beginnt Hendaye und somit Frankreich. Die Französische Polizei ist auf Grenzmission und verlangsamen den Verkehr. Die Polizisten jedoch dösen in ihrem Mannschaftswagen.

Kurz nach sieben komme ich in dem Hostel in Hendaye an. Nach einer Dusche lassen wir den letzen Abend für Andi und Martina in einer Pizzabäckerei ausklingen, die morgen den Zug nach Paris nehmen und dann Richtung Heimat weiterreisen.

Fazit für heute: 136 km, 1248 Höhenmeter. Wieder zurück in Frankreich nach mehr als einem Monat Spanien.

Von admin

Ein Kommentar zu „Tag 54: Zurück nach Frankreich“
  1. Die Maria-Kekse gibt’s auch beim Lidl,
    sind mir etwas zu trocken, ohne Schoko oder Powidl,
    mein Favorit ist die Prinzenrolle,
    mit Schokofüllung, ganz dolle!
    Gäbe auch mehr Energie beim Radlfahren,
    man muss ja nicht mit den Kalorien sparen! 😂
    Die Prinzenrolle wurde von Edouard de Beukelaer 1955 erfunden,
    namentlich als „le petit prince fourré“ befunden,
    zu Ehren des belgischen Kronprinzen,
    findet man sie heute auch in allen deutschen Provinzen.

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