Da es am Abend ausgiebig geregnet hat ist massiver Nebel in den Bergen. Ich starte vom Hotel Sidika gegen halb zehn, in der Hoffnung, dass sich der Nieselnebel auflöst, doch es wird eher schlimmer. Also Abfahrt und keine Bergpanoramabilder.

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Gleich nach dem Tal kommt wieder ein siebenprozentiger Anstieg, den ich schön gleichmäßig hochtreten kann.

Leider gibt auchbder Aussichtspunkt dort nur eine Wolkenlandschaft her.

Nachdem ich oben angekommen war, ging es wieder nach unten.

Die nächste Runde, wieder 500 Höhenmeter hoch. Somit habe ich das Hochplateau erreicht und es sollte die verbleibenden 64 km keine allzugroßen Steigungen geben.

Zum Glück ist oben eine Taverne. Der Wirt ist etwas komisch, jedoch sehe ich einen Bohneneintopf auf der Speisekarte, der mir gleich zusagt.

Der weitere Weg geht im Vergleich zur ersten Tageshälfte relativ flott, sodass ich gegen halb 6 im Hotel ankomme.

Andi, Alfons und Marina sind schon da und schon eingecheckt.Nach einer Dusche können wir gleich aufbrechen, sodass ich den Besuch der Kathedrale nachholen kann. Wie alle spanischen Kathedralen wurde sie romanisch begonnen, gothisch aufgebaut und mit barocken Altären ausgestattet.

Mehrere Cañastopps müssen wir natürlich einlegen, um über die Erlebnisse zu


erzählen.
Zum Abendessen gibt es Fischsuppe auf San Sebastian Art und dann Tintenfisch vom Grill.


Fazit für heute: 111 km, 1388 hm. Freunde wieder treffen ist schön.



Fischsuppe und Tintenfisch,
all das gab’s zum Abendtisch,
mit guten Freunden in netter Runde,
Erlebnisaustausch bis zur späten Stunde,
nach vielen Wochen der einsamen Pilgerei,
nun kulinarische und soziale Völlerei! 😆