Di.. Juli 28th, 2026

RÜCKBLICK Woche 4

Ich startete in Saint-Jean-Pied-de-Port an der französisch-spanischen Grenze und bin jetzt eine Woche durch Spanien gefahren bis Ponferrada. Über die spanischen Auto- und LKW-Fahrer kann ich bisher nur positives berichten: sie nehmen sehr viel Rücksicht auf die Radfahrer. Ich hab mir mal die Freiheit erlaubt, die Täglichen Höchsttemperaturen mit einzutragen die der Tacho aufgezeichnet hat, was nicht ganz meinem Temperaturempfinden entspricht. Es war zum Fahren eindeutig der schlimmste Tag nach Toulouse, als ich mich Mittags fünf Stunden in einer Kirche „versteckt“ habe. Aber andersrum betrachtet: es gab bisher keinen Regentag. NichtneinneinzigesnMal musste ich die immer oben verstaute Regenkleidung auspacken.

DienKilometer waren diese Woche etwas weniger als die Vorgängerwochen mit knapp 630 km, was etwa 90 km pro Tag entspricht, die Höhenmeternliegennin etwa so wie die letzten Wochen. Was mir auffällt, ist, dass das Leben in Spanien relativ unkompliziert im Vergleich zu den anderen Ländern ist. Trotz meiner reduzierten Sprachkompetenz gehen die Menschen auf einen zu und helfen, die Geschäfte haben relativ lange Öffnungszeiten , z. B am Samtag Abend bis halb zehn. Es wird nicht groß rumgemacht, un Summe muss das Leben für alle möglichst einfach und angenehm sein. Vielleicht ist dies auch eine Sondersituation am Jakobsweg, mal sehen, wenn ich den nach Santiago verlasse.

Gepäckmäßig habe ich viel zu viel dabei. 3 Hosen 5 T-Shirts sind deutlich zu viel. Da ich täglich das Trickot wasche und auch verschmutzte T-Shirts und Hosen – sie sind den nächsten Morgen immer trocken bei der Hitze. Auch das Tablett hätte ich mir sparen können. Die Hälfte vom Gepäck hätte gereicht. Auch wäre das Bergführer damit um einiges einfacher.

Die stattfindende Weltmeisterschaft mit Spanien im Finale hat eine Begeisterung entfacht, mal sehen wie das Spiel ausgeht und was dann je nach Ergebnis passiert.

Diese Woche ist mir auch klar geworden, dass ich nicht komplett zurück nach Regensburg mit dem Rad zurückfahren werde, sondern auf jeden Fall das Familientaxi ab Südfrankreich in Anspruch nehmen werde.

Von admin

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