Di.. Juli 28th, 2026

Die erste Woche bewegte ich mich in Deutschland und der Schweiz, die zweite und dritte Woche in Frankreich. Primäres Ziel der ersten drei Wochen war das rechtzeitige Ankommen bei der Tour de France. Mit Woche 4 begann der Camino Frances an der französischen Grenze.

Die Woche fünf spielte sich in Galizien ab: es geht immer rauf und runter. Für 60 km um auf dem selben Höhenniveau anzukommen macht man fast immer 1000 Höhenmeter. Ich hatte mir einen Ruhetag für Besichtigungen in Santiago gegönnt, auch waren die Distanzen etwas kürzer, herbeigeführt durch besagtes Höhenmeterproblem.

Natürlich hat mich das Erreichen von Santiago und Finistere gefreut, berührt und beeindruckt. Die Begeisterung konnte ich auch in den Menschen um mich herum feststellen.

Meine Absicht war, etwas an der Galizischen Küste zu baden, die niedrigen Wassertemperaturen wecken dazu aber nicht meine Lust. Gestern haben sie die Wassertemperaturen gezeigt. Da wo ich im Meer war, hat es angeblich 17 Grad, so hat es sich auch angefühlt. Andere Küstenabschnitte sollen bis 19 Grad hochgehen – da verschiebe ich die Badefreuden lieber auf später.

Galizien hat eine wunderschöne Landschaft: Granitfelsen, Wälder, Strände. Die Menschen sind herzlich, haben etwas Unaufgeregtes und Ruhiges. Dadurch dass sie mit dem Galego eine etwas andere Sprache haben als das Kastillianisch, haben sie eine Art Sonderstellung, die sie auch in der Kultur Pflegen, vor allem die keltischen Wurzeln.

Von admin

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